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    Kykladen

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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    Präfektur Kykladen
    Νομός Κυκλάδων
    Lage der Präfektur Kykladen innerhalb Griechenlands
    Basisdaten
    Staat: Griechenland
    Verwaltungsregion: Südliche Ägäis
    Fläche: 2.572 km²
    Einwohner: 112.615 (2001 [1])
    Bevölkerungsdichte: 43,78 Einwohner je km²


    Hauptstadt: Ermoupoli
    Stadtgemeinden (δήμοι): 20
    Landgemeinden (κοινότητες): 11
    ISO 3166-2 Code: GR-82
    NUTS-3-Code: GR422
    Kfz-Kennzeichen: EM (Ermoupoli)
    Website: www.ncyclades.gr
    Karte der Kykladen

    Die Inselgruppe der Kykladen (Κυκλάδες) im Ägäischen Meer bildet eine der beiden Präfekturen der griechischen Verwaltungsregion (Periferia) „Südliche Ägäis“. In der Antike wurden die Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet, was zur Bezeichnung Kykladen („Ringinseln“) führte, während man die außerhalb dieses Kreises gelegenen Inseln Sporaden („zerstreute Inseln“) nannte. Die Kykladen sind eines der beliebtesten touristischen Reiseziele in Griechenland. Verwaltungssitz sowohl der Präfektur als auch der Periferia ist die Stadt Ermoupoli auf der Insel Syros.

    Inhaltsverzeichnis

    [Bearbeiten] Geografie

    Die Inseln der Kykladen bestehen meist aus Gneis und Glimmerschiefer, mitunter auch aus Granit und vulkanischem Gestein. Wegen ihrer Fruchtbarkeit und ihres lieblichen Klimas nannte sie das Altertum die "Perlen von Hellas". Heute sind viele der Inseln jedoch ohne Baumvegetation, darum auch wasserarm, kahl und verbrannt. Dennoch liefern sie noch immer Wein, Öl, Baumwolle, Seide, Südfrüchte, Honig etc. Die Hitze des Sommers wird durch die Seewinde (Meltemi) vermindert.

    [Bearbeiten] Geschichte

    [Bearbeiten] Bronzezeit

    Archäologische Funde weisen die sogenannte Kykladenkultur von ca. 3000 bis 1100 v. Chr. nach. Siehe Hauptartikel: Kykladenkultur

    [Bearbeiten] Antike

    Die Insel Delos war in der Antike eine der bedeutendsten Kultstätten Griechenlands. Daher entstand auch der Name Kykladen, was so viel bedeutet wie Ringinseln. Den Mittelpunkt bildet ebendieses Delos. Die weiter entfernten Inseln wurden dementsprechend Sporaden genannt, was man mit "die Zerstreuten" übersetzen kann. Die Kykladen wurden auch durch den mitrhidatischen Krieg berührt. Dort wurden sie teilweise von Mithridates erobert und infolgedessen unter römisches Protektorat gestellt. Schon in dieser Zeit verloren die Kykladen an Geltung, die sie wegen des Klimas und der Fruchtbarkeit erreicht hatten.

    [Bearbeiten] Dunkle Jahrhunderte

    Wie auch ganz Griechenland sind die Kykladen von dem Phänomen der Dunklen Jahrhunderte betroffen. Aus der Zeit zwischen der Bronzezeit und der antiken Hochkultur sowie im Mittelalter ist aufgrund von fehlenden Schriften und archäologischen Funden nur weniges oder sogar nichts überliefert.

    [Bearbeiten] Erschließung für den Tourismus

    In den Jahren zwischen den Weltkriegen wurde begonnen, die Kykladen touristisch zu nutzen. Seitdem wuchs der Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig auf den Kykladen. Trotzdem hat jede Insel eine besondere Spezialität: Mykonos beispielsweise zieht seine Touristen eher mit den Stränden und vielen Clubs an. Insel wie Delos bieten dagegen ein kulturell orientiertes Angebot aus der bronzezeitlichen und antiken Kultur. Bekannt sind die Inseln auch für ihre Windmühlen.

    [Bearbeiten] Die wichtigsten Inseln

    [Bearbeiten] Gemeinden

    Siehe Liste der Gemeinden der Kykladen

    [Bearbeiten] Verkehr

    Haupttransportmittel in den Kykladen sind die vielen Fährenverbindungen. Von Piräus und Rafina sind die Inseln vom Festland her zu erreichen. Knotenpunkte auf den Inseln sind Mykonos, Naxos, Paros und Santorin, von denen aus man meist alle kleineren Inseln ansteuern kann. Je nach Größe sind die Inseln meist täglich, manchmal jedoch auch nur einmal pro Woche erreichbar. Der Flughafen Santorin (griech. Κρατικός Αερολιμένας Σαντορίνης) und der Nationale Flughafen Mykonos verbinden die Kykladen vor allem mit Athen, verfügen aber auch über einige regelmäßige Auslandsverbindungen.

    [Bearbeiten] Literatur

    Eftychia Stavrianopoulou: Gruppenbild mit Dame. Untersuchungen zur rechtlichen und sozialen Stellung der Frau auf den Kykladen im Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit (HABES Band 42) . Steiner Verlag, Stuttgart 2006


    [Bearbeiten] Siehe auch

    Commons Commons: Kykladen – Bilder, Videos und Audiodateien


    [Bearbeiten] Einzelnachweise

    1. Volkszählung 2001, Quelle: Nationaler Statistischer Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ), (PDF 875 KB)

    Koordinaten: 37° 03' N, 25° 28' O (Insel Náxos)

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