Acetylaceton
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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Acetylaceton | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C5H8O2 | ||||||||
| CAS-Nummer | 123-54-6 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | klare, farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch [1] | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 100,12 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
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| Dichte |
0,98 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt |
−23 °C [1] |
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| Siedepunkt |
140 °C [1] |
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| Dampfdruck | |||||||||
| Löslichkeit |
leicht löslich in Wasser: 125 g·l−1 (20 °C) [1] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| MAK |
20 ml·m−3 bzw. 83 mg·m−3 [1] |
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| LD50 | |||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Acetylaceton (IUPAC-Name: Pentan-2,4-dion) ist eine farblose, stechend riechende, entzündliche Flüssigkeit, die leicht löslich in Wasser ist. Die Flüssigkeit ist wenig flüchtig, jedoch bilden sich bei erhöhter Umgebungstemperatur Dämpfe, die schwerer als Luft sind. Diese Dämpfe können mit der Luft explosionsfähige Gemische bilden.
Acetylaceton findet Anwendung in der Herstellung von Rostumwandlern und Korrosionsschutzmitteln. In der Pharmazie dient er als Synthesebaustein für Arzneimittel wie z. B. das bei Bakterien folsäuresynthesehemmende Sulfamethazin oder das Nicarbazin.
[Bearbeiten] Acetylacetonat
Acetylaceton ist als β-Diketon eine CH-acide Verbindung. Durch Deprotonieren am α-Kohlenstoff entsteht sein Anion, das Acetylacetonat. Acetylaceton besitzt einen pKs-Wert von 8,99 ± 0,06 (25 °C, I=0), d. h. es reagiert beim Mischen mit Wasser leicht sauer.
Die relativ hohe Säurestärke lässt sich durch den von beiden Acetylgruppen ausgehenden induktiven Effekt und mesomeren Effekt (negative Ladung über 5-atomiges π-System delokalisiert) erklären.
Acetylacetonat findet häufig Anwendung als Ligand für Übergangsmetalle. Diese Metallacetylacetonate werden häufig als Katalysator eingesetzt. In der Summenformel eines Komplexes wird Acetylacetonat mit acac abgekürzt, z. B. Rh(CO)2acac.
Beispiele für gebräuchliche Metallacetylacetonate sind:
- Kupfer(I)-acetylacetonat Cu(acac)
- Kupfer(II)-acetylacetonat Cu(acac)2
- Nickel(II)-acetylacetonat Ni(acac)2
- Aluminium(III)-acetylacetonat Al(acac)3
- Chrom(III)-acetylacetonat Cr(acac)3
- Cobalt(III)-acetylacetonat Co(acac)3
- Mangan(III)-acetylacetonat Mn(acac)3
- Iridiumacetylacetonat Ni(acac)n
- Vanadylacetylacetonat V(O)(acac)2
- Zinkacetylacetonat
[Bearbeiten] Sicherheitshinweise
Der Einsatz der früher als Aromastoff verwendeten Substanz ist seit 2005 innerhalb der EU in Lebensmitteln verboten, da Hinweise auf Genotoxizität bestehen.[4]
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 123-54-6 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 05.06.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Eintrag zu CAS-Nr. 123-54-6 im European chemical Substances Information System ESIS
- ↑ a b Quelle?
- ↑ Entscheidung der EU-Kommission vom 18. Mai 2005 zur Änderung der Entscheidung 1999/217/EG in Bezug auf das Verzeichnis der in oder auf Lebensmitteln verwendeten Aromastoffe. (pdf)
