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    Schweiz

    Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy

    Hops zue: Navigation, Suech
    Schwiizerischi Eidgnosseschaft
    Flagge der Schweiz
    Wappen der Schweiz
    (Details) (Details)
    Amtsschpraach Dütsch, Französisch, Italiänisch und Rätoromanisch
    Hauptschtadt Bern
    (Wobii zbemerke isch, dass d'Schwiiz kei Haupt-, sondern e Bundesstadt hett)
    Schtaatsform halbdirekti Demokratie, Bundesstaat
    Schtaatsoberhaupt und Regierigschef Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) (Primus Inter Pares vum Bundesroot
    Flächi 41'285 km²
    Iiwohnerzahl 7'554'661 Persoone (Juli 2007)
    Bevölkerigsdichti 176 Einwohner pro km² Iiwohner pro km²
    Währig 1 Schwiizer Franke = 100 Rappe
    Gründig 1. Auguscht 1291
    Nationalhymne Schwiizerpsalm
    Ziitzone MEZ
    Kfz-Kennzeiche CH
    Internet-TLD .ch
    Vorwahl +41

    D’ Schwiizerischi Eidgnosseschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, latynisch Confoederatio Helvetica), churz: Schwiiz, isch en Staat in Mitteleuropa. De Name Schwiiz chunnt vom glychnamige Kanton.

    D'Schwiiz lyt zwüschem Bode- und Gänfersee, em Alperhy und em Jura, em Hoch-Rhy und em Südrand vo de Alpe. Si gränzt im Norde a Dütschland, im Oschte a Liechtestei und Ööschtriich, im Süüde a Italie, und de Nochbar im Weschte heisst Frankriich.

    Inhaltsverzeichnis

    [ändere] Zämmefassig

    • Bruttoinlandsprodukt (BIP) 48'048 Franke (CHF) pro Chopf, dademit isch d’Schwiiz eis vo de riechschte Länder uf de Wält.
    • Sitem 10. September 2002 isch d’Schwiiz bi de Vereinte Natione deby.
    • D’Schwiiz isch neutral.
    • Läbenserwartig: 73.2 für Alli, 71.9 für Männer, 74.8 für Fraue. (WHO, 2001)
    • Öppe 43% vo de Lüüt i de Schwiiz sind römisch-katholisch, 38% sind evangelisch-reformiert, 11% ohni Zueghörigkeit, 3,3% Moslem und 0,2% jüdisch.
    • S’Länderchürzl isch "CH" (latynisch: Confoederatio Helvetica).

    [ändere] D’Landschaft

    D’Schwiiz hät eso schöni Bärgä, wüû vor Millione vo Jahr di afrikanäschi Plattä uf di eurasäschi Plattä zämätätscht isch. Es hätt füüf geografischi Rüüm, wo o vom Wätter här sehr underschidläch chöi si:

    S Matterhorn, Valais (Oberwallis)

    Drisg Prozännt vom Land isch Wald. Am meischte hets Nadelbäum. Die schützet d’Bevölcherig vor Lawine und es hätt denn immer no gnueg für schöni Wienachtsbäum. Es git sogar es Gsetz wo seit, dassmä nid meh tarf houzä ausmä ämä angärä Ort umä ä Boum aapflanzet. Dür das Gsetz u wägdä Ökoflächine nimmt di Gsammtwaudflächi im Momänt zuä.

    Näbdä Bärgä u Wäuder het d Schwiz o viu Seeä u Flüss. Mi seit o, das d Schwiz ds Wasserschloss vo Europa isch. Dases soviu Wasser het, het d Schwiz dä Bärgä u Gletscher ds verdankä.

    Di grösstä Seeä si: Gänfersee, Bodäsee und Nöiäburgersee

    und di grösstä Flüss si: Rhii, Aare u Rhone.

    D Landschaft wird dür d Mönschä starch veränderet. Früächer si riisegi Wäuder grodet wordä um Landwirtschaft betribä z chönnä. Hät mä das nid gmacht wär di ganzi Schwiz ei zämähängend Waud, abgseh vom Tessin.

    Hüt wärdä vorauem Landwirtschaftsflächinä veränderet, verbout um gnau z si. Aus Richtwärt seitmä, dass jedi Sekundä ei Quadratmeter Land verbout wird.

    [ändere] Kanteen

    D'Schwiiz isch geografisch in 26 Kanteen unterteilt (noch anderer Zellig 23, will die beide Basel, Appizäll und Unterwalde sogenannti "Halbkantön" sin - das hett aber, usser in es paar politische Gebiet, ke witeri Bedytig). Die Kantön sin lut dr Bundesverfassig grundsätzlig souverän, usser dert, wo d Verfassig eppis anders seit. Das heisst, dass jede Kanton eigentli e eigene Staat isch und allis fyr sich sälber reglet. Nur ebbe dert, wo dr Bund (also die ganz Schwiiz) eppis fyr alli greglet hett, sin d'Kanteen bunde. Das isch hytte in relativ vielne wichtige Bereich dr Fall. Trotzdäm hän d Schwiizer Kanteen no viel z'sage, verglichbar mit de Bundesstaate in Amerika (USA).

    [ändere] Lischte vo de 26 Kanteen

    Die Lischte entspricht dr offizielle Reihefolg noch de 8 bzw. 13 alte Ort (lueg Schwiizer Gschicht). D Näme vo de Kanteen und Hauptstedt sin im jewilige Dialäkt/Sproch (in de jewilige Diäläkt/Sproche) vom Kanton, in Klammere und glai isch dr offizielli Name uff schriftdytsch. In Klammere und gross isch bi dytsche Kanteen dr umgangssprochlichi Name und bi wälsche Kanteen und em Tessin dr alemannisch Name.

    Kürzel Wappe Name vom Kanton Bitritt zer Eidge-
    nosseschaft
    Hauptschtadt Yywooner
    1
    Flechi
    2
    Bevelkerigs-
    dichti

    3
    Azahl Gemeinde5 Amts
    sproche
    ZH Wappen des Kantons Zürich Züri (Zürich) 1351 Züri (Zürich) 1'272'600
    (1)
    1'729
    (7)
    729
    (3)
    171 deu
    BE Wappen des Kantons Bern Bärn/Berne (Bern) 1353 Bärn/Berne (Bern) 957'100
    (2)
    5'959
    (2)
    160
    (15)
    398 deu, fra
    LU Wappen des Kantons Luzern Lozärn (Luzern) 1332 Lozärn (Luzern) 356'400
    (7)
    1'493
    (9)
    238
    (9)
    97 deu
    UR Wappen des Kantons Uri Uri (Uri) 1291 Altdorf (Altdorf) 35'100
    (24)
    1'077
    (11)
    33
    (25)
    20 deu
    SZ Wappen des Kantons Schwyz Schwyz (Schwyz) 1291 Schwyz (Schwyz) 137'500
    (17)
    908
    (13)
    150
    (16)
    30 deu
    OW Wappen des Kantons Obwalden Obwaldä (Obwalden) 1291 Sarnä (Sarnen) 33'300
    (25)
    491
    (19)
    68
    (22)
    7 deu
    NW Wappen des Kantons Nidwalden Nidwoude (Nidwalden) 1291 Stans (Stans) 39'800
    (22)
    276
    (22)
    143
    (18)
    11 deu
    GL Wappen des Kantons Glarus Glaris (Glarus) 1352 Glaris (Glarus) 38'200
    (23)
    685
    (17)
    56
    (23)
    27
    3 (ab 2011)
    deu
    ZG Wappen des Kantons Zug Zog (Zug)
    8
    1352 Zug (Zug) 106'500
    (18)
    239
    (24)
    440
    (5)
    11 deu
    FR Wappen des Kantons Freiburg Fryburg/Fribourg (Freiburg) 1481 Fryburg/Fribourg (Freiburg) 254'000
    (11)
    1'671
    (8)
    149
    (17)
    182 deu, fra
    SO Wappen des Kantons Solothurn Soledurn (Solothurn) 1481 Soledorn (Solothurn) 247'900
    (12)
    791
    (16)
    313
    (7)
    126 deu
    BS Wappen des Kantons Basel-Stadt Baaselschtadt (Basel-Stadt) 1501 Baasl (Basel) 185'600
    (15)
    37
    (26)
    5'046
    (1)
    3 deu
    BL Wappen des Kantons Basel-Landschaft Basellandschaft (Baaselbiet) (Basel-Landschaft) 1501 Lieschtel (Liestal) 266'100
    (10)
    518
    (18)
    513
    (4)
    86 deu
    SH Wappen des Kantons Schaffhausen Schaafuuse (Schaffhausen) 1501 Schaafuuse (Schaffhausen) 73'800
    (19)
    298
    (20)
    248
    (8)
    33 deu
    AR Wappen des Kantons Appenzell Ausserrhoden Appezell Ossärodä (Appenzell Ausserrhoden) 1513 Härisu/Troge 4
    (Herisau/Trogen)
    52'600
    (21)
    243
    (23)
    217
    (12)
    20 deu
    AI Wappen des Kantons Appenzell Innerrhoden Appezell Innärodä(Appenzell Innerrhoden)
    13
    1513 Appezell (Appenzell) 15'200
    (26)
    173
    (25)
    87
    (20)
    6 deu
    SG Wappen des Kantons St. Gallen Sanggalle (St. Gallen) 1803 Sanggalle (St. Gallen) 460'000
    (5)
    2'026
    (6)
    227
    (11)
    89 deu
    GR Wappen des Kantons Graubünden Graubünda (Bündnerland)/ Grischun/Grigioni (Graubünden) 1803 Khur/Cuira/Coira (Chur) 187'800
    (14)
    7'105
    (1)
    26
    (26)
    208 deu, rm, ita
    AG Wappen des Kantons Aargau Aargau (Aargau) 1803 Aarau (Aarau) 569'300
    (4)
    1'404
    (10)
    403
    (6)
    231 deu
    TG Wappen des Kantons Thurgau Tuurgau (Thurgau) 1803 Frauefeeld (Frauenfeld) 234'300
    (13)
    991
    (12)
    235
    (10)
    80 deu
    TI Wappen des Kantons Tessin Ticino (Tessin) (Tessin) 1803 Bellinzona (Belänz) (---) 322'300
    (8)
    2'812
    (5)
    114
    (19)
    201 ita
    VD Wappen des Kantons Waadt Vaud (Waadt) (Waadt) 1803 Lausanne (Losann) (---) 654'100
    (3)
    3'212
    (4)
    205
    (14)
    382 fra
    VS Wappen des Kantons Wallis Wallis/Valais (Wallis) 1815 Sittu/Sio (Sitten) 291'600
    (9)
    5'224
    (3)
    55
    (24)
    158 deu, fra
    NE Wappen des Kantons Neuenburg Neuchâtel (Nöieburg) (Neuenburg) 1815 Neuchâtel (Nöieburg) (Neuenburg) 168'400
    (16)
    803
    (15)
    209
    (13)
    62 fra
    GE Wappen des Kantons Genf Genève (Gämf) (Genf) 1815 Genève (Gänf) (Genf) 430'600
    (6)
    282
    (21)
    1'520
    (2)
    45 fra
    JU Wappen des Kantons Jura Jura (Jura) (Jura) 1979 Delémont (Dälsbrg) (Delsberg) 69'100
    (20)
    838
    (14)
    82
    (21)
    83 fra
    CH Wappe vor Schwiiz Schwiiz/Suisse/Svizzera/Svizra (Schweiz)   Bärn/Berne/Berna/Berna (Bundesstadt) (Bern) 7'459'100 41'285 174 2'773 deu, fra,
    ita, rm

    Bemerkige:

    In Klammere bi Ywooner, Flechi und Dichti stoht jewyls dr Rang.
    1 Stand: 31. Dezämber 2005, Bundesamt fyr Statistik
    2 km²
    3 Yywohner pro km², Stand 2000
    4 Härisu isch Sitz vor Regierig und em Parlamänt, vo Juschtiz und Polizei isches Troge
    5 Stand: 1. Januar 2005
    8 bis do ane: Die acht alte Ort
    13 bis do ane: Die Drizää alte Ort

    [ändere] Regione

    Di siebe Regione vum Bundesamt für Statistik sind:

    Oschtschwiz: Kantön St. Gallä, Thurgau, Appenzell Innerrhode, Appenzell Usserrhode, Glarus, Schaffhuse, Graubünde

    Züri: Kanton Züri

    Zentralschwiz: Kantön Uri, Schwyz, Obwalde, Nidwalde, Lozärn, Zug

    Nordwestschwiz: Kantön Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau

    Espace Mittelland: Kantön Bärn, Solodurn, Friburg, Nöieburg und Jura

    Région Lémanique: Kantön Gänf, Waadt und Wallis.

    Ticino: Kanton Tessin

    I der Umgangssprach wird d'Zentralschwiiz als Innerschwiiz bezeichnet. De Region zwüsche Bärn und Züri seit me ou Mittelland und dr französischsprächende Teil vor Schwiiz isch under em Name Romandie, Wälschland oder Weschtschwiz bekannt.

    [ändere] Schtedt

    D'Schwiiz hed gmäss Verfassig kei Hauptschtadt, sondern e sognennti Bundesschtadt und das isch Bärn. Die gröschti Stadt im Land isch abr Züri, wo öppe knapp 370'000 Ywoner het. Züri bezeichnet sech gärn als heimlichi Hauptstadt vor Schwiiz, und es git schynts immer wider Usländer, wo gloube, Züri syg würklech d Houptstadt. E witere Grund näb dr Grössi isch natürlich, dass Züri dr Handelsmittelspunkt vo dr Schwiiz isch.

    [ändere] Lüüt

    [ändere] Schprôche

    Verbritig vu de Landessproche in d´Schwiz (2000)

    In dr Schwiiz gits vier offizielli Schprôche, und zwor Dütsch (in dr Dütschschwiiz), Französisch (in dr Romandie/ Welschland), Italiänisch (im Tessin, im Misox, im Bergell, im Calancatal und natürlich im Puschlav) und Rätoromanisch (in Graubünden). Z Dütsch wo ir Dütschschwiiz gredt wird isch aber chli speziell. Es isch d Schwizer Dialäktform vom Allemannische u heisst Schwiizerdütsch. D Unterschiid zum Hochdütsche si zimlech gross u di meischte Dütsche verstö Schwiizerdütsch chuum.

    Wemä ahand vo däne Artikel au märkt, sind die einzelne Dialäkt sehr underschiedlich und zum Teil au innerhalb vom Kanton nid gliich. Einzelni Begriff händ sich i dä Dörfer ignischtät und händ sich chöne über d Generatione hinwäg bewahre. Äs cha also durchuus moll vorchoo, dass sich d Düütschschwiizer undäränand nid verschtönd. Bsunderi Schwierigkeite bereitet für Unkundigi dä Walliser Dialäkt und einzelni Begriff zum Biischpill usäm Bernischä, Solothurnische oder Appizöllische.

    Verschiedäne Umfrooge z'grund sind sowohl dä Bündner als au dä Bärner Dialäkt bi dä Schwiizer beliäbt.

    Trotz de villne Dialäkt verstöhnt sich die verschidne Dütschschwiizer unterenand, allerdings mit einere Usnahm: Vili Dütschschwiizer hän Müeh mit em höchschtalemannische "Wallissertiitsch".

    Annerkanti Minderheitesproche, wo territoriau nit bunge sy, sy no s'Jenische u s'Jiddische. Auerdings het ke einzige Kanton die Sproche ou würklech anerkennt. D'Schwyz annerkennt die Sproche wäge d'Minderheitecharta vom Öiropäische Rot.

    [ändere] Politik

    D Schwiiz isch e föderalistisch organisierti Direkti Demokratie. Si isch usserdäm e neutrals Land.

    [ändere] Parlamänt

    D Schwiiz het es Parlamänt mit zwöi Chammere. Dr Nationalrot wo sött s Volk röpresentiere und dr Ständerot wo sött d Kantön röpresentiere. D Nationalröt wärde vom Volk i de Kantön gwählt, drbi chamme i de grössere Kantön me Lütt wähle als i de chlinnere. Im Nationalrot sitze 200 Lüt, är wird alli 4 Johr im Proporz gwählt, dass heisst dr Stimmateil wo d'Parteie händ, sött so genau wie möglich i d'Azahl Sitz fliesse. Im Ständerot git's 46 Abgordneti, un i ihn sändet alli Kantön zwöi Ständeröt, numme die sogenannte Halbkantön sände eine. D Ständeröt wärde überall vom Volk gwählt, dass müesst aber nit e so si. Usser im Jura (Proporz) wärde d Ständeröt überall im Majorz gwählt, dass heisst die Kandidate wo im erste Wahlgang s'absolute Mehr hei oder im zweite Wahlgang am meischte Stimme gmacht hei, si gwählt.

    [ändere] Bundesrat

    D Exekutive vor Schwiiz esch de Bundesrat, er wird vor Vereinigte Bundesversammlig gwählt, dass isch e Versammlig fo allne National- und Ständeröt. Im Bundesrot hets sibe Lüt, wo alli glichi Rächt hei. Jede fode sebe Bondesröt het es Departemänt onder sech ond esch för en bestemmte Berych zueständig. Es git ke Präsidänt, aber dr Bundespräsidänt, wo Staatsgescht empfoht und zu Neujohr und am erste Ougust Rede het.

    Im Momänt regierid disi Bundesröt:

    [ändere] Gschicht

    Houptartikel: Schwizer Gschicht

    100 vor Christus: D'Helvetier u d'Räter u d Lepontier, keltischi stämm läbä im Gebiet vor hütige Schwiiz. -> de latinisch name vor Schwiiz: Confoederatio Helvetica, und s'outozeiche CH chöme vo dert.

    nach 58. vor Christus:Nach der niderlag gäg de Cäsar wirt d'Schwiiz e römischi provinz mit dr houptstadt Aventicum (Avenches, ligt zwüsche Murte u Yverdon), witeri städt us derä zit: Vindonessa (Windisch), Augusta Raurica (Kaiseraugst), Turicum (Züri)

    nach 400: Iwanderig vo Alemanne (->Dütsch, bzw. Alemannisch redendi gebiet) u Burgunder (französisch redendi gebiet)

    nach 500: D'Schwiiz isch en teil vom Fränkische Riich, spöter g'hörts zum Heilige Römische Riich dütscher Nation.

    1291: Noch de Legende, wo dur em Schiller sim Tell-Drama i d'Weltliteratur iigange n'isch, wird mit em Rütlischwur vo de Lüt vo Uri, Schwyz u Unterwalden än Bund geschlosse.

    nach 1300: Dür bitritt, Eroberige und Allianze wachst d'Schwiiz immer witer und nimmt allmählich d'Form von äme komplizierte Gebilde a, wo sich us 13 mehr oder weniger glichberechtigte "Orte", verschiedne "Zuegwandte Orte" mit Zweitklassrecht und schwer uusplünderete Untertanegebiet zämesetzt.

    1499: Will d'Eidgenosse Riichsreforme ablehned, chunnt's zum Schwobechrieg (die Dütsche säged "Schweizerkrieg"). Noch empfindliche Niiderlage vo de Riichstruppe git's än Friedesschluss, und d'Schwiiz isch faktisch nüme Riichsgebiet.

    1525: Züri füehrt unterem Zwingli d'Reformation ii. Sie fallt au i anderne Gebiet uf fruchtbare Bode, vor allem i de Städt, wo ökonomisch scho entwickleter sind oder wo si dezue benützed, sich vo geistliche Obrigkeite los z'werde. Es chunnt 1531 zu mene entscheidende Waffegang zwüsched de katholische und de reformierte Ort, wo e militärische Misserfolg für die Reformierte isch und zur Stabilisierig vom bedrängte katholische Iifluss füert.

    1648: Im Westfälische Friede wird d'Souveränität vo de Schwiiz vo de Grossmächt au de jure anerkannt.

    1653: Im Buurechrieg lehnt sich d'Landbevölkerig gäge d'Patrizierherrschaft vo mehrere Stadtorte uuf und pocht uf alti Rächt. Noch vortüüschter Verhandligsbereitschaft wird ihri Guetgläubigkeit uusgnutzt und 's schlecht uusgrüschtete Buureheer vo Zürcher Truppe uufgribe. D'Afüerer, der Ämmetaler Niklaus Leuenberger und dr Äntlibuecher Christian Schibi, wärded mit em Tod bestraft. Die aristokratisch Herrschaft i de Stadtort festiget sich i de Folg immer meh und steigeret sich is Gottesgnadetum vo de "gnädige Herre".

    1798: Bsetzig dür französischi Revolutionstruppe. Sie träffed kei nennenswerte Widerstand aa, wenn mer emol vo Nidwalde abgseht. D'Ziit isch riif für Veränderige. Es hät i dr zweite Hälfti vom 18. Johrhundert im ganze Gebiet vo de Schwiiz verschiedeni Uufständ und Rebellione gäge d'Obrigkeite geh gha, wo aber immer bluetig nidergschlage worde sind. Noch em französische Vorbild wird die Helvetisch Republik als Zentralstaat bildet. Sie füert wichtigi Neuerige, vor allem im Bildigswese ii, findet aber vo ihrer zentralistische Struktur her noch em Abflaue vo de erschte revolutionäre Stimmig nüme sehr viel Akzeptanz. Sie hät immer meh müe, d'Ornig uufrecht z'erhalte.

    1803: Mediation vom Napoleon. Dä Kaiser bruucht für sini Grossmachtpolitik en stabile Vasallestaat. Er verordnet drum de Schwiiz wieder ä föderali Struktur. S'Fricktal wird vo Vorderöstriich trennt und em neue Kanton Aargau zuegschlage.

    1815: Restauration. D'Patrizier chömed nach de Niederlage vom Napoleon und em Wiener Kongress wieder a d'Macht zruck und versueched die alte Zueständ wieder herzstelle. Gänf, s'Wallis und Neueburg wärded schwiizerischi Kantön, wobii Nöieburg bis zu de Revolution vom ärschte März 1848 gliichzytig no Bsitz vom König vo Pröisse bliibt. S'ehemalig Bistum Basel - dr aktuell Kanton Jura und dr Bärner Jura - chunnt zu Bärn und Basel. Graubünde verlürt sis ehemalig Untertanegebiet Veltlin mit dä Grafschafte Worms und Cleven endgültig.

    1830: Regeneration. Z'Paris isch Revolution, und au i der Schwiiz reget sich wieder Freiheitsbesträbige. I Kantön vo ehemalige Untertanegebiet wie Aargau oder Thurgau, aber au i de Landschaft vo Stadtkantön bildet sich Volksbewegige, wo allgemeini Bürgerrecht fordered. Es chunnt i mehrere Kantön zu Umwälzige. D'Basler Landschaft moblisiert gäge Truppe, wo vo de städtische Herre gschickt werded, schloht sie und rüeft än eigne Kanton us.

    1848: D'Mehrheit vo de liberale Kantön gründet dä hütig Bundesstaat, nachdem im Sonderbundschrieg die konservative Kantön zwunge worde sind, die neu Verfassig aznäh. Hauptstadt wird Bärn.

    1857: Im sogenannte Neueburger Handel verzichtet Preusse endgültig uf Neueburg, wo siit 1815 gliichzitig Schwiizer Kanton und preussisches Fürschtetum gsi isch. Die preussische Vögt sind aber scho 1848 dur en Sturm vo de Lüt us de Jurahöchene ufs Schloss vertriebe worde.

    1918: Di sozial Not wird i de Schwiizer Arbeiterschaft noch entbehrigsriiche Kriegsjohr immer grösser. Sie mündet im November in än Generalstreik. Gforderet wärded soziali Verbesserige wie d'Iifüerig vonäre Altersversicherig und äs gerächters Wahlsystem fürs Parlament. De Bundesrot hät Truppe gäg die Streikende uufmarschiere loh, und es hät au Totni geh.

    1978: Noch emene driisgjöörige Champf - zum Teil au mit nöd ganz legale Mittel - nimmt s'Schwiizer Volk inere Volksabschtimmig d'Gündig vom Kanton Jura aa. Di drai nördliche Bezirk vom ehemaalige Bärner Jura - Delémont, d'Fraibärge und Porrentruy - bilde jetz de sächsezwazigscht Kanton vo dr Schwiiz. S'Bezirk Laufe wird schpööter em Haubkanton Basel-Landschaft zuteilt.

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